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Herausforderung: Sport - mehr als nur eine Freizeitaktivität

Sunday, January 14, 2018

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Welches Time-Management braucht man, wenn Sport kein Hobby mehr ist, sondern ein fixer Wertbestand im Leben? Welche Kompromisse müssen jetzt geschlossen werden?

 

Nachdem Mann/Frau die Phase der Überwindung als Jungerwachsende/r Sport in seinen/ihren Alltag zu integrieren, gemeistert hat, klopfen schon die neuen Herausforderungen an der Tür. Viele von uns sind berufstätig und müssen bis zu 8 Stunden täglich arbeiten, befinden sich in einer Partnerschaft oder haben bereits Kinder. Wann soll da Zeit bleiben täglich länger als 20 Min. zu trainieren, wenn einem das 0/8/15 Workout im eigenen Zimmer oder die klassischen 5K Runs nicht mehr reichen? Jeden Tag in der Mittagspause ins Gym zu rasen, ist doch auch nicht das Wahre, oder? Anmerkung: die eigene Gesundheit sollte prinzipiell immer an erste Stelle stehen und was kann man besseres für seinen Körper tun, als wie diesen regelmäßig zu trainieren und darauf zu achten wie man ihn nährt?

 

Eine positive Einstellung, alles unter einem Hut zu bekommen, reicht in diesen Fall nicht aus. Man kann noch so optimistisch sein – die Wahrheit ist doch, dass ein Tag nur 24 Stunden hat. Außerdem wächst zeitgleich mit den neuen Leistungszielen an sich selbst in der jeweiligen Sportart (oder Breakdance) und der umfangreicheren Trainingssteuerung, der Druck - top oder besser zu „performen“ und „to become a better version of yourself“.

 

 Genau in dieser Lebensphase, darf man nicht den Fehler machen und darauf hören was Andere zu deinem Ist-Zustand sagen, selbst wenn du wie ein verrückt gewordener Hurrikan durch die Gänge deiner Wohnung, Office oder Stores wirbelst. Viele von uns und darunter auch Spitzensportler, kämpfen mit dem Problem, in wichtigen Situationen ausreichend Motivation aufzubauen oder mit dem eigenen Erwartungsdruck und Ängsten umzugehen. Daher sind Tipps und Tricks dein Erstreben effizienter zu erreichen von Anderen, die nicht du sind oder deine absolute Vertrauensperson, immer willkommen - alles andere nicht! Vertrauen in sich selbst und seine Zielsetzungen zu gewinnen, ist schon schwer genug ohne, dass sich das unmittelbare Umfeld einmischt. Also mache deine Motivation und Antrieb nicht von dessen Zuspruch abhängig!

 

Eine Entscheidung zu Gunsten etwas zu fällen, ist nicht einfach, denn jedem von uns ist klar, dass diese im selben Atemzug bedeutet, sich gegen etwas Anderes zu entscheiden. Spätestens wenn der Moment gekommen ist, wo man sich mehr als 2 Stunden täglich intensivst dem eigenen Training widmet und den Muskelkater danach genießt (und das egal in welcher privaten bzw. finanziellen Lebenssituation man ist), weiß Mann/Frau tief im inneren, dass diese körperliche Aktivität kein Hobby mehr ist. Der Sport hat einen andern Stellwert im Leben eingenommen. Die Entscheidung ist gefallen - also genieße sie.

 

Nein, Genuss bedeutet nicht das optimale „Time-Management“ zu finden, denn selbst mit dem Besten ist man nicht gewappnet vor Rechnungen, die plötzlich mit der Post kommen. Aber das zu tun, was man liebt, lässt sich oft nicht mit dem gesellschaftlichen Normen vereinbaren. Nur wenn es zu den Themen Sport und Gesundheit kommt, wird es Zeit, dass jeder von uns in sich kehrt und sich dessen Bedeutung bewusstwird.  

 

Sobald du dich entschieden hast Sport nicht mehr als Hobby anzusehen und dem täglichen Training eine hochrangige Wertigkeit gibst im eigenen Leben und alles dafür tust und umorganisierst, dass du diesem nachgehen kannst - entscheidet sich die unmittelbare Umwelt von ganz alleine dich dabei zu unterstützen.   

Persönlich habe ich das Glück meine Leidenschaft in meinem Beruf ausleben zu können, nur war das auch nicht immer so. Kaum jemand sieht worauf man verzichten muss, wenn man ein Ziel verfolgt. Bis heute ist es nicht einfach meinen Prioritäten treu zu bleiben und Taten, die mir, meiner Gesundheit, meinem Geist guttun, konsequent durchzuziehen. Aber mit jedem Training wird es leichter. Merke vor, dass deine persönliche Weiterentwicklung ab dem Moment leidet wo du die Sorgen anderer zu deinen Eigenen machst. Lass nicht zu, dass der Egoismus anderer deinen Alltag bestimmt. Wahre Stärker ist für mich nicht, wer „mehr“ kommerziell arbeitet oder mehr Verantwortung trägt, sondern wer gelernt hat Dinge loszulassen im ersten Sinne seiner eigenen Gesundheit willen und als Zweites um seine Träume mit seiner wahrhaftigen Leidenschaft zu erreichen – sollte das erste gleichzusetzen sein mit dem Zweiten umso besser!

 

 

Outfit Details: Shirt, Pant & Shoes by www.adidas.at 

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