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Drei Monate intensives Krafttraining – mein Resümee als Frau

Sunday, February 11, 2018

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Der beste Trainer der Welt - mein Dad! 

 

November 2017 habe ich meinem Vater endlich die Erlaubnis gegeben mich zu trainieren. Warum diese Einverständniserklärung meinerseits so lange auf sich warten ließ und warum es so verdammt hart ist mit einem ehemaligen Ringer-Staatsmeister an die Racks zu gehen, erzähle ich ein anderes Mal.

 

 

Zu all erst musste ich meinen wöchentlichen Zeitplan komplett umstellen, denn zusätzlich zur Arbeit bei CIP und zu meinem Run mit den adidas Runners, meinem Breakletics Kurs jeden Dienstag auf der RUNBASE Vienna, musste ich Raum schaffen, um 5x in der Woche für mindestens 3 Stunden ins Fitnessstudio zu können (inklusive Umziehen & bissi Tratschen mit meinem Dad). Die ersten Wochen waren ziemlich anstrengend, denn mein Körper fühlte sich an wie eine einzige Baustelle. Zu meiner retournierten sportlichen Belastung, kam ein komplett neuer körperlicher Schmerz hinzu, da ich mich endlich getraut habe Gewichte beim Training einzusetzen (Langhantel mit bis zu 120kg bei Squats, Bankdrücken bis zu 60kg, Beinpresse mit 350kg und mehr).

 

Geht nicht, gibt’s nicht

 

Mein Dad motivierte mich vom der ersten Gymsession weg meine maximale Kraft einzusetzen. Er akzeptiert einfach kein „Nein“. Jede Muskelgruppe wird getrennt trainiert mit mindestens fünf Übungen (Bauch, Schultern), Beine und Rücken sogar mit bis zu 8x Übungen pro Trainingseinheit. Wir machen mindesten drei Sets bis zu 15x Wiederholungen.

 

Unabhängig von der zeitlichen Umstellung, musst ich meine Ernährung anpassen. Es wäre mir nicht möglich gewesen ohne die Proteinshakes vom Puori und meine Vitamine gefüllt mit Spurenelementen und Aminosäure, innerhalb dieser Trainingseinheiten meinen Körper effizient zu trainieren. Wie so viele Frauen hatte ich Zweifel, ob ich wirklich so viel Eiweiß (70g täglich) zu mir nehmen sollte. Ich will ja schließlich nicht ausschauen wie ein männlicher Bodybuilder. Aber meine Befürchtungen haben sich innerhalb der vergangenen Monate komplett in Luft aufgelöst. Je mehr ich mich anfing mit dem Thema Ernährung und meinem genetischen Potenzial an Muskelaufbau zu beschäftigen, desto sichere fühlte ich mich mit der Umstellung meiner Essensgewohnheiten.

 

Nach dem ersten Monat spürte ich die Veränderung an meinem Körper. Alles fühlte sich fester und strammer an. Mir ist es gelungen 15x Liegestütze und 8x Klimmzüge zu machen und das ohne immenser Anstrengung. Die Übungen begannen Spaß zu machen. Das brennen in den Muskeln tat nicht mehr so weh. Mit den zusätzlichen Anstrengungen wurde mir bewusst wozu mein Körper wirklich fähig ist, wenn ich ihm das gebe was er braucht. Natürlich hat mein soziales und privates Leben unter der Umstellung „gelitten“ – das Schöne ist jedoch, dass ich mit einem Breakdancer zusammen bin, für dem stundenlanges tägliches Training normal ist und Freunde habe, die mich zur Gänze unterstützen. Das Kochen zuhause entwickelte sich zu einem freudigen Ritual. Das Einkaufen davor wurde von mir detaillierter durchdacht. Immer öfter griff ich zu Bio-Produkten und nährreicherem Essen anstatt zu Chips und Cola.   

 

Still a long way to walk

 

Trotz des Fortschritts im Kraftbereich und meiner körperlichen Veränderungen, kommen neue Herausforderungen auf mich zu. Das Stretching wird täglich wichtiger, denn durch mein Training verkürzt sich meine Muskulatur mit jedem Set. Ich möchte die Flexibilität nicht verlieren für die ich ebenfalls lange gearbeitet habe, daher muss ich jetzt einen Weg finden mich täglich mindesten für 30 Minuten zu dehnen. Vor allem in der Oberschenkelmuskulatur spüre ich Barrieren, die nur mit Stretching überwunden werden können. Außerdem habe ich durch das Krafttraining meine neue Leidenschaft zum Powerliften entdeckt. Die Kraftdreikampf Disziplin reizt mich deshalb so sehr, weil mir mit der Verwendung der schweren Gewichte bewusst geworden ist wie stark mein Körper nach so einer kurzen Zeit bereits ist. Der Kalorienverbrauch ist besonders beim Powerlifting sehr hoch. Das intensive Kraft- und Widerstandtraining geht einher mit einem massiven Nachbrenneffekt. Es überrascht mich nicht mehr, dass nach einem intelligenten Beintraining mir erst die Muskulatur fast 2 Tage nach der Einheit wehtut. Rein optisch wirkt es so als hätte ich abgenommen, weil ich schmaler bin aber die Wahrheit ist, dass die Waage noch nie zu vor so ein hohes Gewicht angezeigt hat. Mich das aber keineswegs stört, denn ich habe Fett reduziert und Muskelmasse aufgebaut.

 

Es bleibt also weiterhin spannend wohin mich mein Weg führt mit meiner größten Leidenschaft Sport, meinem Slogen get comfortable with being uncomforatbel und meinem neu entdeckten Interesse an der Schwerathletik: POWERLIFTING.  

 

Pics by Nasim Tavasolie  

 

 

Ich bin meinem Vater sehr dankbar für die Zeit und Liebe, die er in mich investiert und mich ständig bei allem unterstütz was mir in den Sinn kommt. Großes Dankeschön auch an meine Schwester, die mich mit ihrer neunen Sportmoral und ihrer Ausdauer zu ihrem eignen Training, trotz 60 Stunden Vollzeitbeschäftigung, kontinuierlich inspiriert über mich hinauszuwachsen. Bei meinem Freund möchte ich mich ebenfalls bedanken dafür, dass er mich täglich herausfordert mehr an mich selbst zu denken und positiv zu bleiben.  

 

 

 

 

Protein & Nutriens by www.puori.com

 

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