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Running – trotz Trend für viele urbane Athleten noch Tabu

Sunday, February 18, 2018

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Urbane Athleten sind für mich Menschen, die wöchentlich rund 20 Stunden dafür aufwenden ihrer sportlichen, teilweise auch individuell zusammengestellten, Aktivität nachzugehen ohne dabei bei jeder einzelnen Bewegung auf professionelle Trainings- oder Ernährungspläne zu achten. Selbstverständlich muss bis zu einem gewissen Grad auf die richtigen und von Trainern/Ärzten empfohlene Techniken und Tipps geachtet werden, aber eben nicht bei Allem sich immer strikt an die Regeln halten.

 

Ich sehe mich selbst definitiv als urbane Sportlerin. Obwohl ich schon seit über 10 Jahren Sport betreibe, ist es mir bis zum heutigen Tage noch nicht gelungen einen meiner Körperkulturen (Running, Breakletics, Fitness) strikt nach Plan durchzuziehen. Dafür bin ich zu viel Künstlerin. Die Sucht nach körperlicher und geistiger Spontanität, Flexibilität und Spaß gewinnen jedes Mal bei mir und meinem chaotischen Leben die Oberhand. Soweit ich weiß tun sie das auch bei vielen meiner Kollegen aus dem Gym und der RUNBASE Vienna. Doch nun zum eigentlichem Thema: LAUFEN.

 

Pic by Athletic Lifestyle 

 

adidas Runners Global

 

Die Cities dieser Welt haben sich seit geraumer Zeit zu riesigen Arenen für LäuferInnen entwickelt. Überall sehen wir vor lauter Laufen wortwörtlich den Asphalt glühen und das zur jeder Uhrzeit. Dank den adidas Runners ist Running mittlerweile ein Teamsport geworden. In über 50 Städten weltweit treffen sich Menschen zum Laufen. Als Captain einer Community in Wien sehen ich wöchentlich viele Neuzugänge bei unseren Runs. Viele von ihnen haben teilweise vor uns gar keinen Sport gemacht. Laufen kann ja schließlich jeder. Aber die Frage ist warum so viele urbane Athleten vorwiegend aus dem Bereich: Kraftsport/Gym, Crossfit, Powerlifting, Parkour, und auch TänzerInnen nichts mit Laufen anfangen können? Bei Basketball und Fussball sind die Meinungen noch sehr zwiegespalten.

 

Seit nun knapp 3 Jahren betreibe ich aktiv Aufklärungsarbeit innerhalb meines privaten Freundeskreises über das Laufen. Schließlich schaffen es Boxer und Sprinter ja auch Kraft und Ausdauer zu kombinieren. Einer der besten Parkour Läuferinnen die ich kenne lernen durfte, hatte kurz Panik 10K mit mir zu laufen, obwohl sie schon genügend Preise gewonnen hatte in ihrer Disziplin, wo das „Laufen“ eigentlich ihr Fundament ist. Aber höhere Distanzen einfach nur zu laufen, kommt für sie nicht in Frage. Eine weitere Bekannte von mir gehört zu Österreichs besten Powerlifterinnen. Doch Laufen kommt in ihrem Trainingsplan gar nicht vor, obwohl laufen eigentlich die Mutter aller Sportarten ist. Unabhängig von diesen beiden Bespielfällen von zwei Sportlerinnen, die nichts urban betreiben, sondern professionell, fallen mir noch TänzerInnen ein. Wie oft ich schon die Diskussion Zuhause hatte mit meinem Freund. Ich bleibe weiterhin davon überzeugt, dass er als B-Boy verdammt viel vom Laufen (vor allem bei Battles/Wettkämpfen) profitieren könnte, wenn er damit gezielt an seine Ausdauer arbeiten würde.  

 

Connecting it all

 

Im Wesentlichen geht es mir aber darum mit meiner eigenen Reise als urbane Sportlerin zu beweisen, dass es möglich und mit sehr viel Spaß verbunden ist: Leistung, Beweglichkeit und schönes athletisches Aussehen mit einander zu verbinden. Wenn ich einen Bodybuilder anschauen und daran denke, dass er oder sie es womöglich nicht schafft 5K ohne außer Atem zu kommen, zu laufen, finde ich das etwas enttäuschend. Mir ist wohl klar, dass es verschiedenste Disziplinen gibt und jede seinen eigenen Trainingsstil hat aber meiner Meinung nach verpasst Mann/Frau was, die aktiv Sport betreiben und noch nie an einem Race teilgenommen haben bzw. einfach die Natur und die Cities dieser Welt laufend erkundet haben.

 

Last but not least 

 

Laufen ist cool und nicht langweilig! Wenn ich mir meine Musikbox schnappe und in eine Gymbag schmeiße, mit meiner Crew und 50x Runner durch die Kärtnerstraße laufen und das zu HipHop – ist das ein unglaubliches Gefühl. Zu diesen Runs kann ich nur alle urbanen Athleten Wiens einladen (ganz unabhängig davon welche körperlichen Vorteile jeder einzelne im Zuge dessen genießen darf). Meine Message ist, probiert es aus. Es gibt keine one-size-fits-all Methode beim Sport. Das perfekte Kombinationstraining von Kraft- und Ausdauersport zu finden ist einer der größten Herausforderungen im Fitnessbereich aber für mich gibt es das eine ohne dem Anderen nicht.

 

Besonders spannend wird der kommende April. Ich möchte zwei Halbmarathons (Berlin und Wien) laufen und diese mit der Zieleinlaufszeit von 1:45 (1 Stunde und 45 Minten) und dabei meinem Krafttraining weiterhin nachgehen. Wie viel mich das tatsächlich an hart erarbeitete Muskelmasse kosten wird und ob ich meine Bestzeit erreiche, werde ich natürlich auf meiner Homepage und meinem Instagram Channel dokumentieren.

 

 

 

 Ab 21.02.2018 zu kaufen bei www.adidas.at

 

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