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Halbmarathon – Der 5er Pace Tempokampf kann beginnen!

Friday, March 9, 2018

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Vergangenen Montag habe ich mit meinem Halb-Marathon Training begonnen. War vielleicht nicht der wärmste Tag zum Laufen mit -11 Grad, aber gerade deshalb war der Anreiz so groß für mich das zu schaffen. Mir selbst an erster Stelle zu beweisen, dass ich READY bin mich in den kommenden fünf Wochen diesem 5er Pace Tempokampf zu stellen. Die ersten 5K bin ich alleine gelaufen und den Rest mit meiner adidas Runners Vienna Community. In der Gruppe gibt es kein Kneifen! Ich war sehr überrascht, dass es mir so gut ging trotz Krafttraining paar Stunden davor. Ich hatte mich im Gym nämlich schon richtig ausgepowert. Dank meinem Proteinshake vor dem Run habe die nötige körperliche Energy aufbringen können, es trotz eisiger Kälte durchzuziehen.

 

Als wir wieder in der RUNBASE Vienna angekommen sind, fanden wir es irgendwie alle gar nicht mehr so schlimm bei diesen Minusgraden gelaufen zu sein. Im Nachgang ist es immer leichter das Geschehene zu beurteilen. Wir waren alle schließlich gut eingepackt gewesen, hatten unsere Tubes um den Hals und die Mundpartie gewickelt - der kalten Luft wurde damit zumindest etwas getrotzt. Keiner ist krank geworden und ich fühlte mich toll am nächsten Tag. Vielleicht lag das auch noch an den getrunkenen Ingwertee vorm Schlafen-gehen. Welche Faktoren tatsächlich dazu beigetragen haben, dass es einer meines besten Runs war, ist auch relativ.

Pic by Benjamin Schön

 

Am Dienstag gings weiter mit meinen beiden Classes Runtastic Results und Breaktletics auf der RUNBASE – kein Laufen. Mittwoch stand das Beinetraining im FitOne auf dem Programm und keiner, der Krafttraining so sehr liebt wie ich, kann einen #LEGDAY auslassen ...because Life is simply too short to skip leg day! Allerdings muss man mit den Konsequenzen danach umgehen können, wenn man mit 80kg Sumo-Deadlifts macht und andere 8 Exercises. Gut, Donnerstag gönnte ich mir eine Pause, denn am Tag darauf statt mein erster Laktattest an.

 

Laktattest a la carte

 

Innerhalb der vergangenen drei Jahre, habe ich natürlich schon viel über diesen Test gehört. Die Profisportlerin Elisabeth Niedereder machte (bereits viele Jahre auf diesem Feld ganz tolle Arbeit) allen Runner individuell zu helfen und ihre Performance anhand dieses Tests zu verbessern – jetzt war meine Zeit gekommen. Natürlich hat es an diesen Tag geschneit und die Laufbahn auf der Schmelz (Sportwissenschaftliche Universität Wien) war fast zur Gänze weiss. Egal wohin meine Augen schauten, lang nur Schnee. Aber wie vorher schon angemerkt, gekniffen wird einfach nicht. Somit begann ich langsam meine Runden zu laufen. Die Zeit verging. Lissi nahm mir Blut ab und schickt mich wieder raus. Mein Puls nahm überraschender Weise nach jeder Runde super entspannt zu. Das Laktat hat auf sich warten lassen. Der Mundschutz machte schließlich beim letzten Durchgang bei einer 4:20iger Pace garkeinen Sinn mehr. Ich merkte, dass es schwerer wurde das Tempo zu halten, da ich diese Geschwindigkeit vorher noch nicht lange gelaufen bin, daher war ich etwas verblüfft, dass es überhaupt ging. In der Nachbesprechung wurde mir dann schriftlich gezeigt, dass ich bereits jetzt einen Halbmarathon in 01:44:16 rein von meiner körperlichen Fitness laufen könnten. Bis heute bin ich – mental – skeptisch.

Diesen Montag lief ich nach dem Brusttraining wieder 8K mit der Community und fühlte mich unschlagbar. Ich hatte vor allem auch auf ausdrücklichen Wunsch meines Vaters besonders auf meine Ernährung geachtet und gut geschlafen. Mit Dienstag wollte ich mich selbst testen. Schaffe ich 5K in einer 5er Pace zu laufen. Kann ich das Tempo halten? Bei Kilometer 3 wurde mir bewusst, dass weniger ein körperliches Problem habe die Geschwindigkeit zu überwinden aber irgendwas in meinem Kopf mich blockiert. Sobald ich auch nur eine Sekunde stehen geblieben bin, waren meine Kräfte zur Gänze regeneriert und den letzten Kilometer bin ich wieder in 4:33 gelaufen. 

 

Die Woche geht zu Ende mit einem gemütlichen 10K mit der Community am Weltfrauen und jetzt ist auch gut für Kalenderwoche 10. Bis zum Berlin Halbmarathon sind es noch 30 Tage und ich kann es bereits jetzt kaum abwarten in Ziel zu rasen und meinen ganz persönlichen 5er Pace Tempokampf zu gewinnen.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch herzlich bei meiner adidas Runners Vienna Community für den tollen Support bedanken! Die Herausforderung eine bessere Läuferin zu werden trotz meinen Kraftsport-Trainingseinheiten, ist im Moment körperlich sehr ermüdend. Aber ich will das so sehr – es muss einfach funktionieren.   

Outfit Details: Shirt, Pant & Shoes by www.adidas.at 

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