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Auf dem Weg ins Ziel mit mehr Freude zum Laufen & weniger Zeitstress

Tuesday, May 15, 2018

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Mein Training begann 6 Wochen vor dem Berliner Halb-Marathon am 08. April. Nachdem ich die Resultate meines Laktattestes erhalten hatte, wusste ich mit Sicherheit, dass mein Körper leistungsfähig ist eine 5er Pace 21 Kilometer durch zu laufen. Welchen Bereichen ich in meinem Leben mehr Aufmerksamkeit geschenkt habe, wie der RUN selbst verlief und wie ich zu den Erfahrungen stehe, die ich sammeln durfte basierend meiner Zielzeit, erfahrt ihr gleich.  

 

Six weeks to go

 

Innerhalb der ersten beiden Wochen lief alles noch parallel. Ich trainierte 4x wöchentlich im Gym mit meinem Dad (inkl. regulärem Beintraining) und ging zu meinen offiziellen Läufen mit den adidas Runners Vienna - mit dem kleinen Unterschied, dass ich 10K bei jedem Run davor angehängt habe. Die Vorbereitungsruns habe ich unterschiedlich gestaltet. Mal langsamer, mal schneller (durchschnittliche Distanz 14-16K und das 2x wöchentlich). Meine Protein-Shakes von Puori im Vorgang und die Mulit Nuss-Nougat-Creme boostet Brötchen von Eat the Ball im Nachgang, gaben mir all die Energy, die ich benötigte (auch an den ganz heißen Tagen). In den darauffolgenden two weeks reduzierte ich meine wöchentliche Fitnessroutine um einen Tag und ergänzte diesen mit einem weiteren gemütlichen 6K Run in einer 6er Pace. Da ich kein bisschen Muskelmasse verlieren wollte, habe ich aber weiterhin die selbe Dosis an Protein, Kohlenhydrate und Zucker zu mir genommen. Was mir besonders gut gefällt an den Produkten von Eat the Ball ist, dass sie zu 100% in Österreich mit unserem nahrhaften Wasser und Weizen hergestellt werden - weiteres ausschließlich aus natürlichen Zutaten bestehen. Dass die Brote auch noch cool aussehen, ist eigentlich nur ein Vorteil fürs Auge – aber letzten Endes essen diese ja jede Mahlzeit mit uns mit.  

 

Two weeks left

 

Innerhalb der letzten beiden Wochen reduzierte ich mein Krafttraining auf 1-2x (ohne einen Legday einzulegen). Mein Fokus galt ganz dem Laufen. Die Longruns lief ich in einer durchschnittlichen 5:30iger Pace. Den allerletzten Lauf lief ich sechs Tage vor dem Halb-Marathon mit einer Distanz von 16K in 5:15. Dank meiner adidas Runners Vienna Crew hat dieser Abschlussrun besonders viel Spaß gemacht. Der Muskelkater hielt sich in Grenzen, denn bis auf ein Ziehen in meinen Waden, spürte ich kaum einen Schmerz. Nachdem ich ca. 140K innerhalb meiner Trainingsphase in top Zeiten gelaufen bin, fühlt ich mich zur Gänze fit meinen Kampf gegen die 5er Pace am Halb-Marathon Tag zu gewinnen.

 

Am Donnerstagabend, den 05.04., in Berlin angekommen zu sein, fühlt sich spitze an. Das ganze Programm welches für uns Runner vorbereitet war von Seiten adidas, ließ keinen wichtigen Aspekt aus, um uns zu verwöhnen und als Family zusammen zu bringen. Meine Schwester begleitet mich gleich am Freitagvormittag zur EXPO Messe am Flughafen Berlin Tempelhof zur Startnummerabholung, von wo es dann direkt weiterging auf die RUNBASE. Vor lauter Euphorie ist es uns dann noch glatt entgangen, dass wir in den letzten 48 Stunden vor dem Race tatsächlich zwischen 16-18 Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben. Diese entgangene geistige Information, fiel mir nach dem Halb-Marathon dann wieder ein.

 

Finally: Raceday

 

Der Wecker läutete pünktlich um 6:30 und ries mich aus meinen leichten Schlaf. Vor lauter Nervosität in so einer großen Stadt zu spät an die Startlinie zu kommen, war ich binnen 30 Minuten geduscht, angezogen und ready to run. In der sensationell geilen RACEBASE der adidas Runners angekommen, lag nichts mehr zwischen mir und meinem Ziel (außer der viel zu engen Zöpfen, die ich mir am Tag davor noch hatte flechten lassen). Die Stimmung war gut, die Luft noch kühl und meine zwei Bananen hatte ich auch gegessen. Die Zeit verflog und plötzlich hörte ich auch schon den Startschuss und begann dem adidas Runners Pacer mit der Fahnennummer 1:45:00 nachzulaufen.

Neue persönliche Bestzeit 5K = 24:74 min/km

 

Neue persönliche Bestzeit 10K = 53:73 min/km

Ab Kilometer 12 finge ich an die Hitze und das Brennen meiner Kopfhaut zu spüren. Kurz danach kam er, der Moment der jeglichen meiner weiteren Laufschritte dominieren würde - der Moment, wo ich mit der Wahl konfrontiert war: entweder komplett durchzuziehen oder den Race mit weniger Zeitdruck zu genießen. Die City und die Laufstrecke waren so wunderschön an diesem Tag und die Stimmung so herrlich, dass ich mich dafür entschied jeden Augenblick mit viel Freude einzuatmen und mich nicht zu stressen. Im Ziel angekommen zu sein, zeigte mir Runtastic eine Finalzeit von 1:53:57 an mit einer durchschnittlichen Pace von 5:16 min/km.

 

Keinen Race hatte ich vor je so genossen wie diesen. So sehr, dass ich vor lauter Glückshormone mich über eine Stunde nicht umgezogen habe und total auf das Dehnen danach vergessen habe. Die Race Base platzte aus allen Nähten mit adidas Runners, die zufriedener nicht sein konnten. Erst zuhause angekommen fühlte ich, dass etwas mit meinem rechten Knie nicht stimmt. Das Abbiegen fiel schwer und ein stechender Schmerz versteifte mein Schienbein.

 

Persönliches Resümee 

 

Folgende Dinge habe ich für mein Körperempfinden „richtig“ gemacht:

  1. Trainingsumfang mit gutem Mix aus Krafttraining und Laufen

  2. Ernährung mit Support von Puori und Eat the Ball

  3. Absolut realistische Zielsetzung

 

Absolute NO-GOES:

  • Dehnung vernachlässigen! (die Muskelverkürzung meiner Oberschenkel haben den Schmerz im Knie ausgelöst, weshalb ich fast 3 Wochen danach nicht laufen konnte)

  • Zu viele Aktivitäten vor einem Race

  • Einen Tag vor dem Lauf Conrows flechten lassen (egal wie gut sie aussehen mögen)

  • Nach einem Wettkampf direkt einen weiteren in 2 Wochen planen (viel zu geringe Regenerationszeit!)

All in All, bin ich sehr zufrieden mit den Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Sich auf ein Race vorzubereiten, erfordert sehr viel Disziplin und einen stabilen Alltag. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Halb-Marathon mit meiner adidas Runners Familie und möchte mich abschließend bei allen bedanken, die mich so tatenkräftig unterstützt haben.

 

 

 

 

 

 

 

   

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